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RHEINZINK®-Doppelstehfalz


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Systembeschreibung
Scharbreite / Metalldicke
Scharlänge
Befestigung
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Befestigungsmittel
Quernähte
Gefällestufe
Einfacher Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen
Einfacher Querfalz
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Systembeschreibung

  • Dachdeckung ab  5° (ca. 9%) Dachneigung
  • Regeldachneigung  7° bis 25°

Der Doppelstehfalz kann ab einer Dachneigung von 5° ausgeführt werden. Die Kantungen des Profils werden mit Hilfe von Rollformern oder handwerklich hergestellt . Auch das Schließen der Falze erfolgt entweder mittels Falzschließmaschinen oder handwerklich.

Als Standard hat sich international die Verlegung von vorprofilierten Doppelstehfalz-Scharen durchgesetzt. Mit einer Falzhöhe von ca. 25 mm und einem schmalen Falzrücken lassen sich Dachflächen sehr filigran unterteilen.

Sehr leicht lassen sich auch konische Bereiche sowie konkav und konvex gerundete Flächen mit dem Doppelstehfalz decken.


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Scharbreite / Metalldicke

  • Standard-Scharbreite ca. 600 mm (Bandbreite 670 mm)
  • Maximale Scharbreite gemäß ÖNORM B 2221
  • Metalldicken gemäß ÖNORM B 2221

Aufgrund baupraktischer Erfahrungen empfehlen wir, bei Pultdächern mit Dachüberständen, die Scharbreite auf 430 mm zu begrenzen. Möglichen Durchbiegungen durch starken Windeinfluss kann so entgegen gewirkt werden. Bei Gebäuden in exponierter Lage sollte darüber hinaus die Metalldicke 0,8 mm verwendet werden.

Hinweis: Aufgrund von für Dünnbleche spezifischen Materialspannungen können leichte Wellen an den Scharen auftreten.


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Scharlänge

  • übliche Scharlänge bis 10,00 m
  • im Sonderfall bis 16,00 m

Die allgemein übliche maximale Scharlänge beträgt 10,00 m.

Im Sonderfall können auch bis zu 16,00 m lange Schare verlegt werden. Die Befestigung und Anschlussdetails der Schare müssen in diesem Fall der erhöhten Längenänderung angepasst werden.

Reicht die max. mögliche Scharlänge nicht aus, können Einzellängen durch Quernähte verbunden werden.


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Befestigung

  • indirekt durch Hafte im Falzbereich
  • indirekt durch Haftstreifen in den Kantungen am Scharende

Die Befestigung erfolgt grundsätzlich indirekt durch Hafte im Falzbereich bzw. Haftstreifen in den Kantungen am Scharende (in Einzelfällen auch hier Einzelhafte).

Die Hafte werden unterschieden in Festhafte, Schiebehafte und Langschiebehafte. Die Anzahl der Hafte pro qm ist abhängig von den vorherrschenden Windsogkräften, den Befestigungsmitteln und von dem gewählten Dachaufbau.


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Festhaftbereich

  • Festhaftbereich der Dachfläche zwischen 1,0 m und 3,0 m

Um die Schare gegen Rutschen auf der Dachfläche zu sichern, wird je nach Dachneigung ein Festhaftbereich auf der Dachfläche eingeteilt.

Der Festhaftbereich sollte je nach Scharlänge zwischen 1,0 m und 3,0 m, jedoch nicht mehr als ein Viertel der Scharlänge, betragen.


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Befestigungsmittel

gemäß ÖNORM B 2221

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Quernähte

  • Gefällestufe, ab einer Dachneigung von ≥ 5°
  • einfacher Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen, ab einer Dachneigung von ≥ 10°
  • einfacher Querfalz Dachneigung ≥ 25° (in schneereichen Gebieten ≥ 35°)

Für die Trennung zu großer Scharlängen und aus gestalterischen Gesichtspunkten können Quernähte ausgebildet werden. Die Ausbildung der Quernähte ist abhängig von der Dachneigung.


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Gefällestufe

  • Ausführung ab einer Dachneigung von ≥ 5°

Skizze ändern siehe KVA Österreich (keine Skizze mit 3°), Höhe 100 mm.
Gefällestufen können ab einer Dachneigung ≥ 5° ausgeführt werden. Sie verbinden parallel verlaufende Dachneigungen oder unterschiedlich geneigte Dächer. Die Gefällestufe kann mit und ohne Hinterlüftung sowie mit umgelegtem Falz oder mit Quetschfalte ausgeführt werden. Die Ausführung einer Gefällestufe mit Quetschfalte bedarf einer Höhe von mind. 100 mm.


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Einfacher Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen

  • Ausführung ab einer Dachneigung ≥ 10°

Der einfache Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen wirkt äußerlich wie ein einfacher Querfalz, bietet jedoch bei einer Dachneigung von mind. 10° zusätzliche Sicherheiten gegen auftreibendes Wasser.


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Einfacher Querfalz

  • Ausführung ab einer Dachneigung ≥ 25° (in schneereichen Gebieten ≥ 35°)

Ab einer Dachneigung von ≥ 25° kann als Quernaht der einfache Querfalz ausgeführt werden. Die untere Schar wird mit ihrer Rückkantung in die Rückkantung der oberen Schar eingehangen. Für eine ungehinderte themperaturbedingte Längenänderung der Schare ist im Detail Sorge zu tragen.


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