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RHEINZINK®-Winkelstehfalz


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Falzdichtungsmaßnahmen

  • RHEINZINK-Dichtungsband zur zusätzlichen Abdichtung

RHEINZINK-Dichtungsbänder können zur zusätzlichen Abdichtung der Falze verwendet werden. Diese werden nach der Befestigung der Hafte auf den Unterfalz aufgebracht und eingefalzt.

Wir empfehlen den Einsatz von Dichtungsbändern bis mind. 2,0 m oberhalb der Gebäudeaußenwände.


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Schneefang

  • nicht rostende Systeme sind zu verwenden

Grundsätzlich sind für RHEINZINK-Dachdeckungen nur Schneefangsysteme aus den Werkstoffen Aluminium bzw. Edelstahl zu verwenden.

Wir empfehlen den Einsatz von Schneefangsystemen, die mit Hilfe spezieller Klemmen an den Falzen befestigt werden. Ein ausreichend dimensioniertes und biegesteifes Rohr verhindert den Schubeffekt des auf dem Dach liegenden Schnees.

Die Notwendigkeit eines Schneefangsystems ist abhängig vom Gebäudetyp, seiner Höhenlage über NN und dem vorherrschenden Schneereichtum.


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Blitzschutz

  • blitzstromtauglich in den Klassen 2 bis 4 nach VDE V 0185
  • ohne zusätzliche Blitzschutzmaßnahmen

Laut Prüfprotokoll vom März 2004 des BET (Blitzschutz & EMV Technologiezentrum) D-Menden, sind RHEINZINK-Dachdeckungen in Doppel- und Winkelstehfalztechnik und RHEINZINK-Klick-Leistensystem blitzstromtauglich.

Gleiches gilt für RHEINZINK-Fassadenbekleidungen in Doppel- und Winkelstehfalztechnik, sowie RHEINZINK-Klick-Leistensystem.

Gemäß der VDE V 0185 genügen diese Dachdeckungen und Fassadenbekleidungen den Anforderungen der Blitzschutzklassen 2 bis 4. Es bedarf keiner zusätzlichen Blitzschutzmaßnahmen.


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Brandschutz

  • RHEINZINK, nicht brennbar, Brandschutzklasse A1
  • widerstandsfähig gegen Flugfeuer und strahlender Wärme

RHEINZINK ist ein Baustoff ohne brennbare Anteile. Nach DIN 4102 Teil 4 erfüllt er somit die Anforderungen an die Brandschutzklasse A1 (nicht brennbar).

Laut Prüfzeugnissen nach Tests gemäß DIN 4102 Teil 7, gilt die Bedachung von RHEINZINK mit und ohne Verlegung von Trennlagen als widerstandsfähig gegen Flugfeuer und strahlende Wärme.

Bedingungen und Konstruktionsaufbau zu genannten Tests können bei RHEINZINK nachgefragt werden.

Die Anforderungen an den baulichen Brandschutz sind in der DIN 4102, und in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt und im Einzelfall mit der örtlichen Feuerwehr (Abt. Vorbeugender Brandschutz) abzusprechen. Die Anforderungen sind abhängig von der Nutzung und der Höhe des jeweiligen Bauwerkes.

Die Planung des baulichen Brandschutzes liegt, unter Berücksichtigung der gültigen Normen und Regelwerke, im Ermessen des Planers.


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Schallschutz

  • Schallschutz ist konstruktionsabhängig
  • 6 dB Schallminderung kann durch den Einbau einer strukturierten Trennlage erzielt werden

Die Anforderungen an den Schallschutz im Hochbau sind in der ÖNORM B 8115 geregelt.

Zur Beurteilung einer schallschutztechnisch sinnvollen Dachkonstruktion reicht es nicht aus, nur die Dachdeckung zu betrachten, sondern die gesamte Konstruktion ist verantwortlich für das Schallschutzmaß eines Daches. Dieses wird bestimmt vom Flächengewicht der Gesamtkonstruktion. Dagegen wirken sich Schallbrücken und Fensterflächen negativ auf das Schallschutzmaß aus.

Ist unterseitig der RHEINZINK-Dachdeckung eine strukturierte Trennlage verlegt, kann das Schalldämmmaß um 6 dB positiv verändert werden.


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Sicherheitseinrichtungen

  • Alle Sicherheitseinrichtungen sollten RHEINZINK-spezifisch ausgewählt werden.

Bei der Planung und der Montage von Sicherheitseinrichtungen ist auf eine optisch ästhetische Lösung zu achten. Die temperaturbedingte Längenänderung der RHEINZINK-Produkte darf durch die Anbringung von Sicherheitseinrichtungen nicht beeinträchtigt werden.


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Sicherheitsdachhaken

Der Einsatz von Sicherheitsdachhaken ist abhängig von der Dachneigung eines Gebäudes. Regelungen hierzu und über Zulassung und Prüfung trifft die ÖNORM EN 516 / 517. Sie ist wie auch die Vorschriften der Bauberufsgenossenschaft bei der Planung und Montage zu Grunde zu legen.

Bewährt haben sich Sicherheitsdachhaken-Systeme, zusammengesetzt aus zwei kraftschlüssig verbundenen, jedoch beweglichen Platten (z.B. Aluminium-Druckgussplatten), die mittels Schnellbauschrauben aus Edelstahl direkt auf der Holzschalung befestigt werden. Die Dachdeckung erhält einen der Platten entsprechenden  Ausschnitt. Die Längenänderung der Schare wird so sichergestellt.

Systemempfehlungen finden Sie in der Herstellerliste.

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Trittstufen / Laufroste

  • Trittstufen / Laufroste sowie deren Halterungen sollten RHEINZINK spezifisch ausgewählt werden.

Einrichtungen zur Begehbarkeit von Dächern (Sicherstellung von Fluchtwegen, Reinigungsarbeiten, etc.) sind länderspezifisch geregelt. Die Systeme müssen nach den geltenden Normen ÖNORM EN 516 / 517 geprüft und zugelassen sein.

Wir empfehlen ein dem Schneefang-System ähnliches Prinzip. Trittstufenhalterungen werden mit Hilfe von Klemmen an den Falzen befestigt.


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Aufdachsysteme

  • Dauerhafte und sichere Verbindung mit der Unterkonstruktion

Für eine dauerhafte und sichere Verbindung der Aufdachsysteme mit der Unterkonstruktion, z.B. zur Befestigung von Solaranlagen, haben sich die unter Sicherheitsdachhaken beschriebenen Systeme bewährt.

Systemempfehlungen finden Sie in der Herstellerliste


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Produkte für das Dach

Doppelstehfalz
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Produkte für die Fassade

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Klick-Leistensystem
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