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RHEINZINK®-Winkelstehfalz


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Allgemein
Belüfteter Dachaufbau
Be- und Entlüftung
Unterdächer
Trennlagen
Allgemein

  • Lt. ÖNORM B 2221 ist für die Ausführung eines Metalldaches eine Kaltdachkonstruktion vorzusehen.

Grundsätzlich muss ein Wassereindrang in Form von flüssigem Wasser (Niederschlags- und Baufeuchte) und in Form von Wasserdampf unbedingt vermieden werden.
Der weitaus größte und andauernde Feuchtigkeitseintrag resultiert aus dem Luftdurchsatz durch offene Fugen aus dem Innenbereich (Konvektion). Aus diesem Grunde hat die ÖNORM B 8110-2, Wärmeschutz im Hochbau, die Forderung nach Fugendichtheit ausdrücklich erhoben.

Darüber hinaus hat die Dachdeckung die Kriterien an eine geforderte Regendichtheit zu erfüllen.


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Belüfteter Dachaufbau

  • Verarbeitung weitgehend trockener Baustoffe
  • Abdeckung offener Bauteile bei Niederschlag bzw. bei Niederschlagsgefahr nach täglichem Arbeitsende
  • Verwendung dampfbremsender Baustoffe auf der raumzugewandten Seite der Wärmedämmschicht
  • Gewährleistung fugendichter Verarbeitung der Wärmedämmschicht selbst sowie der von dort aus raumzugewandten Schichten. (Dampfbremse)

Ein Feuchteeintrag, wenn er nicht durch besondere Maßnahmen ausgeschlossen werden kann, muss über eine mit der Außenluft verbundene Luftschicht aufgenommen und abgeführt werden.


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Be- und Entlüftung

  • auf eine ausreichende Belüftungsraumhöhe ist zu achten, siehe Doppelstehfalztechnik

Dachneigung freie Höhe Belüftungsraum (mind.) Schlitzbreite (Netto)
≥ 3° - ≤ 15° 8 cm ≥ 4 cm
> 15° 4 cm ≥ 3 cm


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Unterdächer

gemäß ONR 22219-2 (gültig ab November 2004)

regensicher

Eigenschaft einer Dacheindeckung zur Verhinderung des Eintrittes von frei abfließendem Niederschlagswasser

erhöhte Regensicherheit

besondere, zusätzliche Eigenschaft eines Unterdaches zur Verhinderung des Eintrittes von Niederschlagswasser

Unterspannung

nicht begehbare regensichere Eindeckung auf der Sparrenoberseite vor Anbringen einer Konterlattung

Unterdach

Bezeichnung für begehbare, regensichere Dachelemente auf der Sparrenoberseite vor Anbringen einer Konterlattung

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Trennlagen

  • je nach Konstruktion und Anforderung kann mit und ohne Trennlage montiert werden (nähere Informationen siehe Doppelstehfalztechnik)

Länderspezifische Verwendung von verstärkten Bitumendachbahnen

Land Bezeichnung Norm Verstärkung Einsatz Bem.
DK

PF600
PF1500
PF2000
PF2700

  Glasvlies
Glasvlies
Glasvlies
Glasvlies
Fassade
Dach/Fassade
Dach
Dach
(1)
D V 13
Top TS 25/40
DIN 52143
DIN 52123
Glasvlies
Faden
Dach/Fassade
Dach/Fassade
(1) u. (2)
(2)
GB V 13
Top TS 25/40
DIN 52143
DIN 52123
Glasvlies
Faden
Dach/Fassade
Dach/Fassade
(2)
(2)
NL VB 240 B11 NEN 6700/02 Glasvlies Dach/Fassade (1) u. (2)
N U1
U2
U3
NS 3530
NS 3530
NS 3530
Glasvlies
Glasvlies
Faden
Fassade
Dach
Dach
(2) u. (3)
(2) u. (3)
S YAP 2500
KOAP 2500
SS 236803
SS 236803
Glasvlies
Glasvlies
Dach
Dach
(2) u. (3)
(4)
CH F 12
Top TS 25/40
  Glasvlies
Faden
Dach
Dach/Fassade
(1)
A GV 20
GV 25
GV 35
ÖNORM B 3651
ÖNORM B 3651
ÖNORM B 3651
Glasvlies
Glasvlies
Glasvlies
Dach/Fassade
Dach
Dach
(5)

(1) Standardtrennlage
(2) Verlegung mit ca. 10 cm Stoßüberdeckung, max. Nagelabstand ca. 30 cm
(3) Verlegung bei Dachneigungen < 33 % (18°) quer zur Gefällerichtung, Verklebung mit Heißbitumen
(4) Keine Verwendung von Trennlagen im Fassadenbereich
(5) Notdeckung im Winter (Schweißverfahren)


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