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RHEINZINK®-Trapezprofil


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Systembeschreibung

  • Fassadenbekleidung
  • Bekleidung von Kleinflächen (z.B. Balkonbrüstungen)

RHEINZINK-Trapezprofile eignen sich wie die Paneelsysteme für Gebäude mit modernem technologischen Erscheinungsbild wie Gewerbe- oder Industriebauten. Auch für die Bekleidung von Kleinflächen wie Balkonbrüstungen bieten Sie eine montagefreundliche, langlebige Gestaltungsvariante. Häufig werden sie in Kombination mit anderen Bekleidungsarten eingesetzt.

Die Geometrie der Trapezprofile ist rippenförmig. Es stehen zwei verschiedene Querschnitte zur Verfügung:

T 25 / 88 – 700
T 25 / 128 – 768

Trapezprofile können horizontal und vertikal verlegt werden. A- und B-Seite der Trapezprofile können als Sichtseite verwendet werden. Somit ergibt sich eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten.

Weiterhin können konvex oder konkav gerundete Flächen realisiert werden, bei der Planung sollte jedoch grundsätzlich Rücksprache mit der RHEINZINK – Anwendungstechnik gehalten werden.

RHEINZINK-Trapezprofile werden mit geeigneten Schrauben oder Niete sichtbar im Sickental befestigt. Die Montage erfolgt bei horizontaler Anwendung von unten nach oben.


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Oberflächenqualität

  • RHEINZINK-"vorbewittert-pro blaugrau"

RHEINZINK-Profilsysteme werden grundsätzlich in der Oberflächenqualität RHEINZINK-"vorbewittert-pro blaugrau" geliefert.


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Oberflächenschutz

  • Verwendung von foliertem Material

Zum Schutz der Oberfläche während der Fertigung, des Transports und zum Schutz vor negativen Einflüssen während der Bauphase werden die Fassadensysteme foliert ausgeliefert. Die Folierung ist eine werkseitig aufgebrachte, einseitig selbstklebende Schutzfolie, die nach der Montage, am Ende jedes Arbeitstages, direkt zu entfernen ist.


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Profillänge

  • Standardlängen 2000 mm bis 4000 mm
  • max. Länge  4000 mm

Bei direkter Befestigung werden die Längenänderungen der Profile durch eine Begrenzung der Fassadenfeldgröße auf max. 4000 mm und über die Auslenkung der Unterkonstruktion ausgeglichen.

Die entstehenden Horizontal- bzw. Vertikalfugen können unterschiedlich ausgeführt werden, z. B. durch Gesims- oder Lisenenprofile.



Hinweis:

Die Trapezprofile können individuell für jedes Objekt fertig zugeschnitten bestellt werden. Grundlage dafür sind die vom Handwerker auszufüllenden Stücklisten. Ein exaktes Aufmaß vor Ort ist hier unerlässlich.

Alle Details wie Fenstereinbindung, Ecken, Attika- oder Sockelausbildung usw. sind im Rahmen der Ausführungsplanung im Vorfeld der Montage mit dem Architekten abzustimmen. Der Schichtaufbau, ein Detailkonzept und die Rasterung der Fassade sind in der Projektphase durch den Architekten/Planer festzulegen.

Die sichtbare Befestigung ist ein entscheidendes Detail bei der Gestaltung und dem Erscheinungsbild der Fassade. Eine korrekt geplante und sauber ausgeführte Montage der Unterkonstruktion ist deshalb zwingend notwendig. Es kann aufgrund optischer Erfordernisse notwendig sein, mehr Unterkonstruktionsreihen anzuordnen als statisch erforderlich.

Siehe auch Bauprofile


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Befestigung

  • direkt durch selbstbohrende Schrauben oder Niete auf die Unterkonstruktion

Die Befestigung erfolgt direkt auf die Unterkonstruktion mittels Selbstbohrschrauben mit Dichtscheibe oder Niete sichtbar im Sickental.

Als Unterkonstruktion empfehlen wir zwei- oder mehrteilige metallische Konsolsysteme aus nicht korrodierenden Werkstoffen. Der erforderliche Abstand der Unterkonstruktion hängt von den zu erwartenden Windsoglasten, dem dem zugrunde gelegten statischen
System (Ein-, Zwei-oder Mehrfeldträger) und dem Befestigungsmittel ab.

Die zulässigen Befestigungsabstände für die Profile können den Bemessungstabellen entnommen werden.


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Befestigungsmittel

  • hauptsächlich selbstbohrende Schrauben oder Pop-Blindniete

Für die Befestigung der Trapezprofile an der metallischen Unterkonstruktion eignen sich besonders Selbstbohrschrauben, z.B. Bohrbefestiger SX 3/4 - L12 - A12 - 5,5 x L, Hersteller SFS Stadler GmbH & Co. KG. Mit seinem flachen, runden Kopf und dem nahezu unsichtbaren Unterkopfangriff fügt er sich unauffällig und harmonisch in das Gesamtbild ein. Es besteht die Möglichkeit, diese Schrauben mit werkseitig pulverbeschichtetem Kopf zu beziehen (RAL 7001 ähnlich blaugrau), nähere Informationen erhalten Sie beim Hersteller.

Die Montage erfolgt mit einem entsprechenden Setzwerkzeug in einem einzigen Arbeitsgang ohne Vorbohren.

Die Wahl der Schraube wird durch unterschiedliche Kriterien bestimmt:

  • Statische Erfordernisse/Funktion
  • Einsatzort
  • Metalldicken der zu verbindenden Werkstücke/Bauteile

Blindniete (hauptsächlich Pop-Becherniete) sind ebenfalls geeignet. Nachteilig dabei ist das zusätzlich erforderliche Vorbohren.

Für die Anwendung im Fassadenbereich empfiehlt sich die Verwendung von korrosionsfreien Werkstoffen. Auf eine bauaufsichtliche Zulassung der Befestigungsmittel ist zu achten.


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Fugenausbildung

Die Aufnahme der Längenänderung der Profile erfolgt über eine ausdehnungstechnische Trennung. Es dürfen keine statisch zusammenhängenden Felder von mehr als 4000 mm Länge entstehen. Die Unterkonstruktion muss im Bereich der Dehnungsfuge getrennt für jedes Fassadenfeld ausgebildet werden.

  • Lisenenprofil (bei Verlegung horizontal)

Mit einer Lisene, z.B. als Schwertprofil wird die Vertikalfuge betont. Sie sollte vorstehend (10 mm bis 15 mm) ausgeführt werden, um den seitlichen Einblick in das offene Profil zu vermeiden.

  • Gesimsprofil (bei Verlegung vertikal)

Mit unterschiedlich breiten Profilen kann die horizontale Fuge betont werden. Es ist darauf zu achten, dass der Hinterlüftungsraum nicht unterbrochen oder abgeschlossen wird.



Hinweis:

Eine Überlappung der Trapezprofile in Querrichtung ist nicht möglich.

Weitere mögliche Fugenausbildungen finden Sie unter:
Standarddetails/Verlegeanleitung.


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