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RHEINZINK®-Winkelstehfalz


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Systembeschreibung
Oberflächenqualität
Oberflächenschutz
Scharbreite / Metalldicke
Scharlänge
Befestigung
Festhaftbereich
Befestigungsmittel
Quernähte
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Systembeschreibung

  • Fassadenbekleidung
  • Bekleidung von Kleinflächen (Blenden, Attiken, usw.)

Der Winkelstehfalz findet seine Anwendung in Dachbereichen ≥ 25° Neigung, im Fassadenbereich und in der Bekleidung von Kleinflächen, wie Blenden, Attiken, Brüstungen usw. Mit seiner Höhe von ca. 25 mm und einer Falzbreite von ca. 12 mm lassen sich Dach- und Fassadenflächen optisch gliedern.

Der Winkelstehfalz zeichnet sich besonders durch geringe Materialspannungen aus. Im Gegensatz zum Doppelstehfalz wird hier maschinell oder handwerklich nur ein Schenkel geschlossen. Auf der Baustelle wird der Winkelstehfalz mit Hilfe eines Rollformers hergestellt.


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Oberflächenqualität

  • RHEINZINK-"vorbewittert-pro blaugrau"
  • RHEINZINK-"vorbewittert-pro schiefergrau"*
  • Fertigung aus Tafelmaterial

Der Patinierungsprozess von RHEINZINK-Material kann für den Fassadenbereich einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. In der Übergangsphase neigt walzblankes Material zu Lichtreflexionen, die auf die Eigenschaften von Dünnblechen zurück zu führen sind.

RHEINZINK-Fassadenbekleidungen sollten daher grundsätzlich in der Oberflächenqualität RHEINZINK-"vorbewittert-pro blaugrau" oder schiefergrau ausgeführt werden.

Wir empfehlen weiterhin die Fertigung aus Tafelmaterial, um die dünnblechspezifische Wellenbildung deutlich reduzieren zu können.


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Oberflächenschutz

  • Verwendung von foliertem Material

Zum Schutz der Oberfläche während der Fertigung, des Transports und zum Schutz vor negativen Einflüssen während der Bauphase empfehlen wir die Verarbeitung von werkseitig foliertem Material. Die selbstklebende Schutzfolie ist nach der Montage, am Ende jedes Arbeitstages, direkt zu entfernen.


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Scharbreite / Metalldicke

  • optimale Scharbreite 400 mm (Bandbreite 470 mm)
  • bei einer Metalldicke = 0,8 mm

Für die Fassadenbekleidung mit Winkelstehfalz empfehlen wir eine Scharbreite von 400 mm. Auch ist es von Vorteil, die Schare aus Tafelmaterial herzustellen und diese auf einer Kantbank zu kanten, um die unvermeidliche Wellenbildung von Dünnblechen deutlich reduzieren zu können.


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Scharlänge

  • begrenzte Scharlänge max. 6,0 m

Die Scharlänge sollte auf max. 6,0 m reduziert werden, da ansonsten die Handhabung hinter Gerüsten nahezu unmöglich ist. Eine optimale Reduzierung der Verwindungen erreicht man bei Scharlängen von 3,0 m. Die Schare werden untereinander mit einem einfachen Querfalz verbunden.


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Befestigung

  • indirekt durch Hafte im Falzbereich
  • indirekt durch Haftstreifen in den Kantungen am Scharende

Die Befestigung erfolgt grundsätzlich indirekt durch Hafte im Falzbereich bzw. Haftstreifen in den Kantungen am Scharende (in Einzelfällen auch hier Einzelhafte).


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Festhaftbereich

  • Festhaftbereich der Fassade <= 1,0 m

Festhafte, die die Schare gegen Rutschen sichern, sind am oberen Ende der Einzelscharen anzuordnen.


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Befestigungsmittel

  • hauptsächlich Breitkopfstift oder Pappstift

In Europa hat sich der Breitkopfstift und der Pappstift als geeignetes Befestigungsmittel für Hafte durchgesetzt.

Die Befestigung von RHEINZINK-Schare ist vor allem abhängig von der Art und Ausführung der Unterkonstruktion. Die Anforderungen an die Konstruktion, ausgehend von Windlasten sowie Scharbreite und Metalldicke, sind bei der Wahl der Befestigungsmittel zu berücksichtigen.


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Quernähte

  • Einfacher Querfalz

Für die Trennung der einzelnen Scharlängen und aus gestalterischen Gesichtspunkten werden Quernähte ausgebildet. In der Fassadenbekleidung mit Winkelstehfalz werden die einzelnen Schare mit Hilfe eines einfachen Querfalzes miteinander verbunden.


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