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News - 19.05.2009

Richtfest an der Libeskind-Villa bei RHEINZINK in Datteln

Am 13. Mai feierte RHEINZINK im Beisein des New Yorker Stararchitekten Daniel Libeskind Richtfest an seinem neuen Empfangsgebäude. Zusammen mit etwa 100 geladenen Gästen wurde symbolisch der letzte Nagel eingeschlagen. Hierzu waren alle Gäste aufgerufen, den zuvor als Einladung erhaltenen Nagel ebenfalls einzuschlagen. Im Rahmen des Richtfestes informierte die Vermarktungsgesellschaft proportion, das Architekturbüro Studio Daniel Libeskind und RHEINZINK über das architektonische und technisch-bauphysikalische Konzept als auch über die zukünftige Vermarktung des Kunstwerks weltweit.

Die Libeskind-Villa wird in nachhaltiger Bauweise als Holzrahmenbaukonstruktion erstellt. Neben der Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz werden auch in den übrigen Bereichen umweltverträgliche und deklarierte Baustoffe verwendet. Die Dach- und Fassadenbekleidung mit RHEINZINK® beinhaltet die nicht sichtbare Einbindung einer Solarthermieanlage. In Kombination mit einem Erdwärmeabsorber und Wärmepumpentechnologie entsteht so ein architektonisch ansprechendes als auch nachhaltiges Heizsystem. Aufgrund des geringen Energiebedarfs bei der Herstellung von RHEINZINK®, der hohen Recyclingquote und dem damit verbundenen geringen CO2-Eintrag in die Umwelt, wird eine multifunktionale Gebäudehülle umgesetzt, die nicht nur als Wetterschutz fungiert.

Auch im Gebäudeinneren werden Werkstoffe verwendet, die wie auch RHEINZINK® eine ECO-Produktdeklaration des Instituts Bauen und Umwelt nach ISO 14025, Typ 3, besitzen oder anderweitig als Umweltinnovation ausgezeichnet wurden. Die Wärmedämmung besteht aus einer neu entwickelten Mineralwolle mit einem geringen Wärmedurchgangswert von 0,32 W/m². Ein intelligenter Fußbodenaufbau sorgt für die Beheizung und Kühlung der Raumluft mit der Möglichkeit der Wärmerückgewinnung. Somit wird der Heizenergiebedarf des Gebäudes massiv gesenkt. Ebenfalls Teil des Ressourcen-Einsparkonzeptes ist der Einbau einer Regenwassernutzungsanlage. Diese Anlage sammelt unbedenkliches Regenwasser von den RHEINZINK®-Bedachungen und sorgt für eine Trinkwasser sparende WC-Spülung. Immerhin werden durch diese Anlage jährlich 28.000 Liter Trinkwasser eingespart. Neben den erforderlichen Nachweisen gemäß Energieeinsparverordnung und einem Luftdichtigkeitstest wird in Zusammenarbeit mit dem Ökozentrum NRW geprüft, ob eine Gebäudezertifizierung gemäß DGNB - Gütesiegel Nachhaltiges Bauen im Vergleich zur LEED- und BREEAM-Zertifizierung durchgeführt werden kann.

Kombiniert mit dem außerordentlichen Design des Gebäudes im Außen- als auch im Innenbereich, entsteht somit auf dem RHEINZINK-Firmengelände ein Architekturobjekt, das ein breites öffentliches Interesse erfährt. Zur Kommunikation rund um das Gebäude wurde am Tag des Richtfestes die Webseite www.folge-der-idee.de veröffentlicht. Dieser neue Online-Auftritt wird kontinuierlich aktualisiert. Neben Informationen über das Material RHEINZINK® und seinen Eigenschaften, werden Videofilme zu den Anwendungsmöglichkeiten von RHEINZINK® in der globalen Architektur und zum Richtfest der Libeskind-Villa präsentiert. Bildergalerien und Presseveröffentlichungen das RHEINZINK-Empfangsgebäude betreffend, zeigen die weitere Entwicklung des Objektes. Ein Architektenforum bietet die Möglichkeit zur Diskussion.

In den nächsten Wochen werden an dem Objekt die Klempnerarbeiten als auch Fenster- und Außenputzarbeiten ausgeführt. Die Montage der Haustechnik und die Ausgestaltung der Boden- Wand- und Deckenoberflächen bis hin zur Konferenztechnik für das Empfangsgebäude werden bis Ende September abgeschlossen. Nach der Einweihung des Designobjektes wird nach dem Motto „Folge der Idee“ das Konzept und die detaillierten Lösungen in einem Werkbuch zur Libeskind-Villa zusammengefasst. Dieses Buch bildet die Grundlage nach einem angemessenen Zeitraum die tatsächlich während der Nutzung des Objektes erzielten Verbrauchs- und Nutzungswerte gegenüber den Planungsdaten zu spiegeln. Hierdurch soll die tatsächliche Effizienz vor allem der System zur Wärmeerzeugung, Gebäudekühlung und -lüftung an dem Objekt verglichen werden.



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