Österreich, 17.09.2004

 

Kurzmitteilung

 

 

RHEINZINK®-Laubschutz

In jedem Herbst stellt sich für Hausbesitzer ein bekanntes Problem: Laub in den Regenrinnen beein-trächtigt die Funktion der Dach-entwässerung erheblich und führt im ungünstigsten Fall bis zur voll-ständigen Verstopfung. Überlau-fendes Niederschlagswasser hat verschmutzte Fassaden und Schimmelbildung in den Wohnungen zur Folge. Dauerhafte Abhilfe schafft der von außen unsichtbare RHEINZINK®-Laubschutz – ein Lochblechprofil, das einfach und sicher in halbrunde Rinnen eingelegt wird. Blätter bleiben auf dem Laufschutz liegen, trocknen und werden „vom Winde verweht“. Bitte klicken Sie Laubschutz-Info für Detailinformationen.

 

 

Abb.: Strukturierte Trennlagen reduzieren den regenbedingten Schalldurchgang durch die tragende Unterkonstruktion gegenüber der einfachen Glasvliesbitumendachbahn um 6 dB (A)

(Aus „RHEINZINK®-Anwendung in der Architektur“, 2. Auflage, 1. Nachdruck, Januar 2001)

 

Verlegung von RHEINZINK® auf Trennlage –

ja oder nein?

 

Grundsätzlich erfüllen Trennlagen die wichtige Funktion des „Trennens“ von z. B. Metallen zu schädlichen Bau-/Werkstoffen jeglicher Art. Dabei muss aber auf verschiedene Anwendungsbereiche Rücksicht genommen werden: Sind bei Verlegung von z. B. Gesimsabdeckungen unmittelbar auf Beton oder Mauerwerk Trennlagen verpflichtend anzuordnen, so sind sie im Bereich großflächiger Doppelstehfalzdeckungen nicht so sehr erwünscht.

 

 

Noch vor Jahrzehnten von den Normen aufgrund ev. aggressiver Holzschutz-imprägnierungsmittel zwingend vorge-schrieben, entspricht heutzutage die unmittelbare Verlegung auf eine vollflächig verlegte Trennlage nicht mehr dem Stand der Technik. Grund ist, dass Doppelsteh-falzdeckungen nicht rückstauwasserdicht sind und das eingesperrte Wasser unkontrolliert im kapillaren Spalt weitergeleitet wird. Schlussendlich kann es zu Wassereintritten oder sogar Schädigungen im Bereich der Doppelstehfalzdeckungen kommen. Diese Erfahrungen haben uns dazu geführt, die Ausführung von Doppelstehfalzdeckungen insbesondere im flachgeneigten Bereich als „zweischalige Dächer“ zu empfehlen. Die Zweischaligkeit ist durch eine diffusionsoffene Unterspannbahn unmittelbar unterhalb der Konterlattung gegeben. Alternativ ist der Einsatz einer strukturierten Trennlage möglich, die die

 

 

 

 

Ableitung von eindringendem Schmelzwasser zwischen Trennlage und Metalldeckung und ev. auftretenden Tauwassers sicherstellt (zu beachten ist jedoch, dass die strukturierte Trennlage nicht die Hinterlüftungsebene der Kaltdach-konstruktion ersetzt). Diese Metalltrennlagen müssen folgende Auswahlkriterien aufweisen (vom Hersteller Zusage anfordern):

Die von RHEINZINK empfohlenen Strukturmatten mit/ohne Vlies sollten eine Nettodicke von ~7 mm aufweisen.

Das Vlies der Strukturmatte darf sich nicht mit der Metallunterseite verkleben.

Das Vlies darf die Feuchtigkeit nicht kapillar weitertransportieren.

Das Vlies darf die Feuchtigkeit nicht speichern.

Es dürfen nur Trennlagen verwendet werden, die sich mit den Metallscharen nicht verkleben (vom Hersteller Zusage anfordern).

 

 

 

RHEINZINK-QUALITÄTS-SPENGLERBETRIEBE

 

Den jeweils aktuellen Stand der RHEINZINK-QUALITÄTS-SPENGLERBETRIEBE in Österreich finden Sie im Internet:

www.rheinzink.at

 

 

Wir senden Ihnen gerne detaillierte Unterlagen zu dem hier vorgestellten Thema: Klicken Sie bitte Info Trennlage

 

 

 

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