Systemtechnik

Systembeschreibung

  • Dachentwässerungssystem gemäß ÖNORM EN 612
  • bestehend aus Regenrinne, Zubehörteilen und anschließendem Regenfallrohr
  • Rinne mit Wulstausklinkung zur vereinfachten Montage


RHEINZINK bietet vielfältige Formen der Dachrinnen, Regenfallrohre und Zubehörteile an. Die RHEINZINK-Dachentwässerungsprodukte werden nach ÖNORM EN 988, ÖNORM EN 612 und nach QUALITY ZINC-Kriterienkatalog (TÜV Rheinland) hergestellt und geprüft. Sie sind je nach Nenngröße in den Oberflächenqualitäten RHEINZINK-CLASSIC und RHEINZINK-prePATINA lieferbar.

Abmessung / Metalldicke

  • Standard-Rinnennenngrößen 200 / 250 / 333 / 400 / 500
  • Metalldicken 0,65 mm / 0,7 mm / 0,8 mm in Abhängigkeit von der Nenngröße
  • Standardlänge 3,0 m (andere Längen auf Anfrage)

  • Standard-Nenngrößen Fallrohre (quadratisch) 60 / 80 / 100 / 120
  • Metalldicken 0,65 mm / 0,7 mm / 0,8 mm in Abhängigkeit von der Nenngröße
  • Standardlänge 2,0 m


Die Rinnennenngröße gibt den Materialzuschnitt an, die genauen Abmessungen entnehmen Sie bitte der Tabelle in der Abbildung links. Die Angabe der Nenngröße bei den Fallrohren bezeichnet die Seitenlänge des quadratischen Querschnitts.

Gemäß ÖNORM EN 612 werden Dachrinnen nach ihrem Wulstdurchmesser oder dem entsprechendem Widerstandsmoment in die Klassen X und Y eingeteilt. Regenfallrohre werden nach dem Maß der Nahtüberlappung in die Klassen X und Y eingeteilt. RHEINZINK-Dachrinnen und -Fallrohre entsprechen der Klasse X und erfüllen damit auch die Anforderungen der Klasse Y.

Befestigung

  • Befestigung der Rinne mit speziell gefertigtem Rinnenhalter  
  • Verbindung der einzelnen Dachrinnenlängen durch Weichlöten

  • Befestigung der Regenfallrohre mit Rohrschellen
  • Alternativ: RHEINZINK-Universal-Fallrohrhalter für runde Rohre in allen Nenngrößen und Formen


Die Befestigung der Dachrinnen erfolgt in speziell für diesen Zweck gefertigten Rinnenhaltern (nach ÖNORM EN 1462). Diese werden ihrerseits entweder auf der Traufbohle, Schalung, dem Sparren (ggf. auch seitlich) oder an der Wand befestigt. Die Rinnenhalter müssen ausreichend groß dimensioniert werden, um den örtlichen Anforderungen zu entsprechen. 

Regenfallrohre werden in der Regel mit herkömmlichen Rohrschellen im Tragwerk befestigt.  Als Mindestabstand der Fallleitungen zum Bauwerk sind 20 mm einzuhalten. 

Weitere Informationen zur Befestigung, Anordnung und Querschnitt von Rinnenhaltern und Anordnung von Bewegungsausgleichern entnehmen Sie bitte der Broschüre "Falztechnik (Checkliste)" im Downloadbereich.

Dimensionierung von vorgehängten Dachentwässerungssystemen

Geltende ÖNORM-Norm:

  • ÖNORM EN 12 056-3 - Schwerkrafttwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden, Teil 3 - Dachentwässerung, Planung und Bemessung


Leitungsanlagen und die zugehörigen Bauteile der Regenentwässerungsanlage werden aus wirtschaftlichen Gründen und zur Sicherstellung der Selbstreinigung nur für ein mittleres Regenereignis bemessen. Der Berechungsregen ist ein idealisiert betrachtetes Regenereignis (Blockregen) mit einer konstanten Regenintensität über 5 Minuten. Regenwasserfall-, Sammel- und Rundleitungen sind mindestens für die örtliche 5-Minuten-Regenspende zu bemessen, die einmal in zwei Jahren (r5/2) erwartet werden muss. Im Gegensatz zur bisher üblichen Pauschalregelung mit r = 300 l/(s.ha) für Österreich, sind für einzelne Regionen statistische Angaben (falls vorhanden) zur Berechnung der Regenspende bei der Berechnung zu verwenden, wenn diese 300 l/(s.ha) übersteigen.

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Falztechnik (Checkliste)
9 MB PDF Deutsch 16.01.18


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