Systemtechnik

Systembeschreibung

  • Verlegung horizontal
  • Montage von unten nach oben
  • Befestigung indirekt und nicht sichtbar


Die Horizontalpaneele mit einer Bautiefe von 25 mm besitzen, anders als die Steckfalzpaneele, eine fest definierte Schattenfuge von 20 mm. Dieses Maß wird durch die zum System gehörige Befestigungsschiene vorgegeben. Die Verlegung kann ausschließlich horizontal erfolgen. Als Vorteil gegenüber anderen Systemen besteht die Möglichkeit, Paneellängen bis 6000 mm auszuführen. So entsteht eine größtmögliche Unabhängigkeit bei der Rasterung der Fassade.

Abmessungen / Metalldicke

  • Baubreite 200 mm – 333 mm
  • Metalldicken 1,0 mm / 1,2 mm (1,20 mm bei Baubreiten ≥ 250 mm als Empfehlung)
  • Standardlängen 3000 mm und 4000 mm
  • max. Länge  6000 mm


Wir empfehlen generell, die Paneele an den Enden mit Endböden auszusteifen. Besonders bei größeren Baubreiten ab 250 mm sind diese zur Gewährleistung einer einwandfreien Oberfläche erforderlich. Die Endböden verhindern auch den seitlichen Einblick in das Paneel z.B. im Bereich eines Außeneckprofils.

Die indirekte Befestigung der Horizontalpaneele über die Befestigungsschiene ermöglicht eine zwängungsfreie Aufnahme der temperaturbedingten Längenänderungen.

Die entstehenden Vertikalfugen können unterschiedlich ausgeführt werden, z. B. durch hinterlegte Stoßbleche oder Lisenenprofile.

Sonderformen

  • konkav und konvex gerundete Paneele
  • Perforation der Sichtfläche


Mit Horizontalpaneelen können auch konvex oder konkav gerundete Gebäudegrundrisse realisiert werden. Für die Machbarkeit sind der Radius, die Baubreite und Länge des Paneels entscheidend.

Die Sichtfläche der Paneele kann voll- oder teilflächig perforiert werden, entweder als gestalterisches Mittel oder zu Belüftungszwecken, z.B. als Be- oder Entlüftungselement unter Dachüberständen für den belüfteten Dachaufbau. Das RHEINZINK-Systemzentrum bietet dazu verschiedene Lochmuster an.

Im Anwendungsfall kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen Berater im Außendienst.

Befestigung

Die Befestigung der RHEINZINK-Horizontalpaneele erfolgt über das Einhängen in die Befestigungsschiene. Die Befestigungsschiene wird mit jeweils zwei Nieten oder selbstbohrenden Schrauben auf der metallenen Unterkonstruktion befestigt. Der erforderliche Abstand der Unterkonstruktion ist u. a. abhängig von der Windlast, der Art des Tragwerks, dem statischen System und der Tragfähigkeit der Bekleidung und ist entsprechend statisch nachzuweisen. 

Informationen zur Tragfähigkeit der Paneele und eine entsprechende Windlasttabelle finden Sie in unserer Broschüre "Horizontalpaneel - Planung und Anwendung", siehe Downloadbereich.

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Horizontalpaneel (Planung und Anwendung)
3 MB PDF Deutsch 15.12.17


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